Blog
Gesundheit

Effektive Hilfe beim Piriformis Syndrom – Ursachen, Diagnose und moderne Therapie

Gabriel Dabbagh Physiotherapeut
Gabriel Dabbagh
20.02.2026
10 Min. Lesezeit
Ein Mann in Rückansicht hält sich mit beiden Händen den unteren Rücken bzw. die Gesäßregion, was auf Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule oder ein Piriformis-Syndrom hindeutet.

Das Wichtigste in Kürze:

Das Piriformis Syndrom beschreibt eine schmerzhafte Kompression des Ischiasnervs, die durch eine Überlastung, Verspannung oder Entzündung des Piriformis-Muskels im Gesäß verursacht wird. Typische Leitsymptome sind stechende oder ziehende Schmerzen tief in der Gesäßregion, die häufig über die Rückseite des Oberschenkels bis in das Bein ausstrahlen können. Da diese Beschwerden einem Bandscheibenvorfall stark ähneln, ist eine präzise medizinische Differenzialdiagnose entscheidend für den Heilungserfolg. In der Privatpraxis Dabbagh setzen wir auf eine Kombination aus moderner, minimal-invasiver Schmerztherapie und gezielter Mobilisation, um den Druck auf den Nervus ischiadicus nachhaltig zu lindern und Ihre Lebensqualität wiederherzustellen.

Was ist das Piriformis Syndrom? Eine Definition

Das Piriformis Syndrom ist ein klinisches Zustandsbild, bei dem es zu einer schmerzhaften Kompression oder Reizung des Ischiasnervs kommt. Der Name leitet sich vom Musculus piriformis (dem birnenförmigen Muskel) ab, der eine zentrale Rolle in der tiefen Hüftmuskulatur spielt. In der modernen Orthopädie wird dieses Syndrom oft als "pseudoradikuläre" Beschwerde eingestuft, da die Symptomatik einem Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule täuschend ähnlich sieht, die Ursache jedoch nicht im Rücken, sondern im Gesäß liegt.

Anatomie im Fokus: Der Musculus piriformis und der Ischiasnerv

Der Musculus piriformis entspringt an der Vorderseite des Kreuzbeins und setzt am großen Rollhügel (Trochanter major) des Oberschenkelknochens an. Seine Hauptaufgaben liegen in der Außenrotation, Abduktion und Stabilisierung des Hüftgelenks. Die anatomische Besonderheit besteht in der unmittelbaren Nähe zum Nervus ischiadicus (Ischiasnerv), dem stärksten Nerv des menschlichen Körpers. Bei den meisten Menschen verläuft der Nerv direkt unterhalb des Muskels durch das Foramen infrapiriforme. In einigen anatomischen Varianten kann der Nerv den Muskel jedoch auch durchbohren, was die Anfälligkeit für eine mechanische Einengung deutlich erhöht.

Der Mechanismus der Kompression

Zu einem Piriformis Syndrom kommt es, wenn der Muskel durch Überlastung, Verletzung oder Fehlhaltungen anschwillt, sich verkürzt oder eine chronische Verhärtung entwickelt. Diese Einengung führt dazu, dass der Ischiasnerv zwischen dem Muskel und dem knöchernen Becken eingeklemmt wird. Diese mechanische Belastung stört die Durchblutung des Nervs und verursacht die typischen neuropathischen Schmerzen. Besonders häufig sind Menschen betroffen, die viel sitzen oder einseitigen körperlichen Belastungen ausgesetzt sind, was den Druck auf die Gesäßmuskulatur kontinuierlich erhöht.

Typische Symptome: Wie äußern sich Ischias Beschwerden?

Patienten, die unter einem Piriformis Syndrom leiden, beschreiben oft einen sehr spezifischen Krankheitsverlauf. Im Gegensatz zu klassischen Rückenschmerzen, die ihren Ursprung direkt in der Wirbelsäule haben, konzentriert sich der Schmerz beim Piriformis Syndrom primär auf die Gesäßregion. Die Symptome können schleichend beginnen oder durch eine plötzliche Fehlbelastung ausgelöst werden.

Schmerzen im Gesäß und Ausstrahlungen in das Bein

Das Leitsymptom sind tiefsitzende, oft stechende Schmerzen im Gesäß, die durch direkten Druck auf den Piriformismuskel – etwa beim Sitzen auf harten Stühlen oder durch eine volle Brieftasche in der Gesäßtasche – verstärkt werden. Da der Muskel unmittelbar auf den Ischiasnerv drückt, strahlt der Schmerz häufig über die Rückseite des Oberschenkels bis in die Wade oder sogar in den Fuß aus. Diese Form der Ischialgie führt dazu, dass betroffene Patienten oft eine Schonhaltung einnehmen, um die Belastung auf die betroffene Seite zu minimieren.

Taubheitsgefühl und neurologische Anzeichen

In vielen Fällen berichten Betroffene zusätzlich über ein unangenehmes Kribbeln oder ein ausgeprägtes Taubheitsgefühl in der unteren Extremität. Diese Empfindungsstörungen entstehen durch die mechanische Irritation der Nerven. Besonders beim Laufen, Treppensteigen oder nach längerem Sitzen nimmt die Intensität der Beschwerden zu, da die Muskelaktivität des Piriformis in diesen Positionen den Druck auf den Nervus ischiadicus erhöht.

!
Wichtiger Hinweis zur Heilung

Der Faktor Zeit: Über 90% aller Bandscheibenvorfälle – und ebenso viele funktionelle Engpasssyndrome wie das Piriformis Syndrom – heilen konservativ. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der frühzeitigen Mobilisation. Lange Ruhephasen wirken oft kontraproduktiv, während gezielte, schmerzadäquate Bewegung die Durchblutung des Gewebes fördert und den Heilungsprozess massiv beschleunigt.

Ursachen und Risikofaktoren für einen verhärteten Piriformis Muskel

Die Entstehung eines Piriformis Syndroms ist selten auf ein einzelnes Ereignis zurückzuführen, sondern meist das Ergebnis einer chronischen Fehlbelastung oder anatomischer Besonderheiten. In der klinischen Praxis beobachten wir verschiedene Krankheitsbilder, bei denen der Gesäßmuskel durch eine dauerhafte Verhärtung den Ischiasnerv komprimiert.

Überlastung durch Sport oder langes Sitzen

Ein primärer Auslöser ist das sogenannte „Office-Syndrom“. Durch langes, ununterbrochenes Sitzen – oft in Kombination mit einer ungünstigen Position des Beckens – wird der Musculus piriformis unter Dauerstress gesetzt. Auch Sportler sind häufig betroffen, insbesondere wenn die Hüftmuskulatur durch repetitive Bewegungen wie beim Laufen oder Radfahren einseitig belastet wird. Wenn die Muskelaktivität des Piriformis die Kapazität der Regeneration übersteigt, reagiert das Gewebe mit einer Schutzspannung, die schließlich zur mechanischen Einengung des Nervs führt.

Anatomische Varianten und funktionelle Fehlstellungen im Becken

Neben externen Faktoren spielen anatomische Gegebenheiten eine wichtige Rolle. Bei einigen Menschen verläuft der Ischiasnerv nicht unter dem Muskel hindurch, sondern teilt sich auf oder durchdringt den Muskelbauch direkt. Zudem können Instabilitäten im Iliosakralgelenk (ISG) oder eine muskuläre Dysbalance des Musculus gluteus dazu führen, dass der Piriformis kompensatorisch Mehrarbeit leisten muss. Interessanterweise zeigen statistische Erhebungen, dass Frauen häufiger betroffen sind als Männer, was unter anderem auf die breitere Beckenstruktur und die damit verbundene veränderte Biomechanik der Hüfte zurückzuführen ist.

Diagnose des Piriformis Syndroms in der Privatpraxis Dabbagh

Die Diagnose des Piriformis Syndroms ist eine klinische Herausforderung, da es keine spezifischen Laborwerte oder einfachen Röntgenbilder gibt, die das Syndrom zweifelsfrei belegen. In unserer Praxis stützen wir uns auf eine umfassende Untersuchung, die funktionelle Tests und moderne Bildgebung kombiniert.

Die klinische Untersuchung: PACE-Test, Beatty-Test und FAIR-Test

Um den Piriformismuskel als Schmerzverursacher zu isolieren, nutzen wir spezifische Provokationstests, die den Ischiasnerv gezielt unter dem Muskel komprimieren oder den Muskel dehnen:

  • FAIR Test: Die Abkürzung steht für Flexion, Adduktion und Innenrotation. Bei dieser Untersuchung wird das betroffene Bein in eine Position gebracht, die den Piriformis unter Spannung setzt und so den typischen Ischiasschmerz provoziert.
  • PACE Test: Hierbei wird die aktive Abduktion (Abspreizen des Beins) gegen Widerstand im Sitzen geprüft. Schmerzen an der Außenseite der Hüfte oder im Gesäß deuten auf eine Schwäche oder Reizung des Muskels hin.
  • Beatty Test: In Seitenlage wird das Knie der betroffenen Seite angehoben. Tritt der Schmerz tief im Gesäß auf, erhärtet dies den Verdacht auf eine muskulär bedingte Einengung.

Bildgebende Verfahren zum Ausschluss anderer Erkrankungen

Obwohl die Diagnose primär klinisch gestellt wird, setzen wir bildgebende Verfahren ein, um andere schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen. Ein MRT der Lendenwirbelsäule ist oft notwendig, um sicherzustellen, dass kein Bandscheibenvorfall die Wurzel des Ischiasnervs direkt an der Wirbelsäule komprimiert. Erst wenn diese strukturellen Ursachen ausgeschlossen sind, kann die gezielte Behandlung des Weichteilgewebes beginnen.

MerkmalPiriformis SyndromBandscheibenvorfall (LWS)
HauptschmerzpunktTiefes Gesäß / Kreuzbein-RegionUnterer Rücken / Lendenwirbelsäule
AusstrahlungOft bis zum Knie, selten in den FußHäufig bis in die Zehen / Fußaußenkante
ProvokationLanges Sitzen, TreppensteigenVorbeugen, Husten, Niesen
NeurologieMeist rein sensorisch (Kribbeln)Oft motorische Schwächen (Fußheber)
DiagnostikFunktionelle Tests (FAIR, PACE)MRT / Neurologische Messung (NLG)

Differenzialdiagnose: Piriformis Syndrom oder Bandscheibenvorfall?

Eine der häufigsten Herausforderungen in der orthopädischen Untersuchung ist die Unterscheidung zwischen einem echten Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule und einem Piriformis Syndrom. Da beide Krankheitsbilder den Ischiasnerv irritieren, ähneln sich die Symptome oberflächlich stark. Eine präzise Abgrenzung ist jedoch essenziell, da eine Fehlbehandlung des Rückens bei einer muskulären Ursache im Gesäß keine dauerhafte Linderung bringt.

Warum die korrekte Abgrenzung für den Therapieerfolg entscheidend ist

Während beim Bandscheibenvorfall der Druck direkt an der Austrittsstelle der Nerven aus der Wirbelsäule entsteht, liegt das Problem beim Piriformis Syndrom weiter distal (körperfern) im Bereich des Beckens. Ein klassisches Beispiel für den Unterschied: Schmerzen, die durch Husten, Niesen oder Pressen verstärkt werden, deuten eher auf ein Problem im Bereich der Bandscheiben hin. Das Piriformis Syndrom hingegen reagiert meist sensibler auf mechanische Belastung der Gesäßmuskulatur, wie sie beim Treppensteigen oder langem Sitzen auftritt.

In unserer Beratung legen wir großen Wert darauf, die Ursache exakt zu lokalisieren. Sollten neurologische Ausfälle wie eine Lähmung des Fußes auftreten, weist dies meist auf eine schwerwiegende Einengung im Rücken hin. Bleibt der Schmerz jedoch primär auf die Gesäßregion und den Oberschenkel beschränkt und lässt sich durch gezieltes Dehnen oder Druck auf den Muskel (Triggerpunkte) reproduzieren, ist die Wahrscheinlichkeit für ein Piriformis Syndrom sehr hoch.

Moderne Therapieansätze bei Schmerzen im Gesäß

Die Behandlung des Piriformis Syndroms erfordert Geduld und eine präzise Abstimmung auf die individuelle Schmerzursache. Ziel ist es, die Spannung des Musculus piriformis zu senken und die Entzündungsreaktion des Nervs zu beruhigen.

Minimal-invasive Schmerztherapie und Triggerpunkt Therapie

Ein zentraler Baustein unserer Expertise ist die Triggerpunkt Therapie. Hierbei werden gezielt schmerzhafte Verhärtungen im Muskelgewebe behandelt, die oft als Ursprung für ausstrahlende Ischias Beschwerden fungieren. Durch präzise Injektionen oder manuelle Techniken wird die Durchblutung im Gesäßmuskel gefördert und die muskuläre Hypertonie gelöst. In hartnäckigen Fällen bieten wir zudem moderne Infiltrationstechniken an, die den Reizzustand des Nervs direkt am Ort der Kompression lindern.

Die Rolle der physikalischen Therapie und Mobilisation

Neben der direkten Schmerzbekämpfung ist die aktive Bewegung der wichtigste Faktor für eine nachhaltige Genesung. Wir unterstützen unsere Patienten dabei, die muskuläre Balance in der Hüfte und dem Becken wiederherzustellen. Da über 90 % der Fälle konservativ geheilt werden können, liegt der Fokus auf der frühzeitigen Mobilisation, um eine chronische Ischialgie zu verhindern.

Ihre Vorteile in der Privatpraxis Dabbagh

  • Individuelle Betreuung: Wir nehmen uns Zeit für Ihre Geschichte und eine präzise Diagnostik ohne Zeitdruck.
  • Modernste Konzepte: Evidenzbasierte Schmerztherapie kombiniert mit innovativen, minimal-invasiven Methoden.
  • Ganzheitlicher Fokus: Nachhaltige Verbesserung Ihrer Rückengesundheit statt reiner Symptombehandlung.

Übungen zur Selbsthilfe und Prävention

Die aktive Beteiligung der Patienten ist für den langfristigen Erfolg beim Piriformis Syndrom unerlässlich. Während die Akutphase oft eine spezialisierte medizinische Behandlung benötigt, hilft die gezielte Bewegung im Alltag dabei, Rückfälle zu vermeiden und die Muskelaktivität zu normalisieren.

Dehnübungen für den Musculus piriformis

Gezieltes Dehnen ist das Mittel der Wahl, um eine mechanische Einengung des Ischiasnervs zu lösen. Eine effektive Übung für zu Hause ist das Dehnen in Rückenlage:

  1. Legen Sie sich flach auf den Rücken und stellen Sie beide Beine auf.
  2. Legen Sie den Knöchel des betroffenen Beins auf das Knie der gesunden Seite.
  3. Greifen Sie nun den Oberschenkel des gesunden Beins und ziehen Sie ihn vorsichtig Richtung Brust.
  4. Sie sollten eine deutliche Dehnung tief in der Gesäßmuskulatur spüren.

Diese Dehnübungen sollten regelmäßig, aber ohne Gewalt durchgeführt werden, um den Piriformismuskel geschmeidig zu halten.

Kräftigung der Hüftmuskulatur zur Entlastung

Oft ist ein überlasteter Piriformis nur das Symptom einer Schwäche in der umliegenden Muskulatur, insbesondere des Musculus gluteus maximus und medius. Wenn diese großen Muskeln nicht genug Stabilität bieten, muss der kleinere Piriformis kompensieren und verhärtet.

Kräftigende Übungen wie die „Beckenbrücke“ oder seitliches Beinheben unterstützen das Becken und entlasten das Hüftgelenk. Eine stabile Hüftmuskulatur sorgt für eine bessere Position des Ischiasnervs und reduziert das Risiko für erneute Ischias Beschwerden. Achten Sie bei jeder Bewegung auf eine saubere Ausführung, um Fehlbelastungen im Rücken zu vermeiden.

ÜbungZielDurchführung
Piriformis-StretchDruckentlastung des Ischiasnervs3 x 30 Sek. pro Seite halten
BeckenbrückeKräftigung der Gesäßmuskeln3 Sätze à 15 Wiederholungen
Seitliches BeinhebenStabilität für Becken und Hüfte3 Sätze à 12 Wiederholungen

Ihre Vorteile in der Privatpraxis Dabbagh

  • Individuelle Betreuung: Wir nehmen uns Zeit für Ihre Geschichte und eine präzise Diagnostik ohne Zeitdruck.
  • Modernste Konzepte: Evidenzbasierte Schmerztherapie kombiniert mit innovativen, minimal-invasiven Methoden.
  • Ganzheitlicher Fokus: Nachhaltige Verbesserung Ihrer Rückengesundheit statt reiner Symptombehandlung.

Nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität

Das Piriformis Syndrom ist eine ernstzunehmende Ursache für Ischias Beschwerden, die den Alltag massiv einschränken kann. Doch die gute Nachricht ist: Mit einer präzisen Diagnose und einem individuell abgestimmten Therapieplan lässt sich die Einengung des Nervs in den allermeisten Fällen erfolgreich behandeln. In der Privatpraxis Gabriel Dabbagh kombinieren wir moderne Schmerztherapie mit fundierter Expertise, um Ihnen den Weg zurück in ein bewegtes Leben ohne Schmerzen im Gesäß zu ebnen.

Warten Sie nicht, bis die Beschwerden chronisch werden. Ein frühzeitiges Handeln, eine professionelle Untersuchung und gezielte Dehnübungen sind der Schlüssel, um langfristige Schäden am Ischiasnerv zu verhindern und Ihre Mobilität dauerhaft zu sichern.

Gabriel Dabbagh
Persönliche Beratung

Wieder schmerzfrei bewegen – Ihre Rückengesundheit im Fokus

In der Privatpraxis Gabriel Dabbagh begleiten wir Sie mit modernster Diagnostik und individuellen Therapiekonzepten beim Piriformis Syndrom. Unser Ziel ist es, Ihre Mobilität nachhaltig zu verbessern und Ihnen einen aktiven Lebensstil ohne Ischiasbeschwerden zu ermöglichen.

Jetzt Termin vereinbaren

Wir sind für Sie da.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Piriformis Syndrom

Wie lange dauert die Heilung bei einem Piriformis Syndrom?

Der Heilungsverlauf ist individuell und hängt stark vom Grad der muskulären Verhärtung ab. Bei konsequenter Durchführung von Dehnübungen und professioneller Behandlung tritt oft schon nach wenigen Wochen eine deutliche Besserung ein.

Darf ich trotz Piriformis Syndrom Sport treiben?

Ja, moderate Bewegung ist in den meisten Fällen sogar förderlich, um die Durchblutung zu steigern. Vermeiden Sie jedoch Belastungsspitzen und langes Sitzen, das den Piriformismuskel zusätzlich reizt.

Hilft Wärme oder Kälte bei Gesäßschmerzen?

In der Akutphase kann Kälte Entzündungen hemmen, während chronische Verspannungen im Gesäßmuskel meist besser auf Wärme und gezielte Triggerpunkt Therapie ansprechen, um die muskuläre Spannung nachhaltig zu lösen.

Physiotherapeut Gabriel Dabbagh
Gabriel Dabbagh
Gabriel Dabbagh ist ein staatlich geprüfter Physiotherapeut mit einem nahezu unerschöpflichen Erfahrungsschatz.

Durch seine Tätigkeit bei den Fußballern des VfB Stuttgart und der Stuttgarter Kickers konnte er seine Fähigkeiten auf höchstem Niveau weiterentwickeln.

Seit September 2014 führt er seine eigene Privatpraxis und bietet für jedes körperliche Problem die passende und wohltuende Lösung an.

Kontakt: