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Gesundheit

Hüftarthrose effektiv behandeln: Wege zu mehr Mobilität ohne Schmerzen

Gabriel Dabbagh Physiotherapeut
Gabriel Dabbagh
02.02.2026
9 Min. Lesezeit
Darstellung von Hüftschmerzen durch eine Person, die sich die Hand an die Hüfte hält – Hinweis auf Symptome einer Hüftarthrose (Coxarthrose) und Bedarf an spezialisierter Schmerztherapie.

Das Wichtigste in Kürze:

Die Hüftarthrose, medizinisch auch als Coxarthrose bezeichnet, ist eine chronische Erkrankung, bei der die schützende Knorpelschicht im Hüftgelenk zunehmend verschleißt. Dieser Prozess führt dazu, dass der Hüftkopf und die Hüftpfanne ihre stoßdämpfende Gleitschicht verlieren, was in der Folge zu Schmerzen in der Leiste, dem Gesäß oder dem Oberschenkel sowie zu spürbaren Bewegungseinschränkungen führt.

Da ein regenerativer Verlust von Knorpelgewebe nicht rückgängig gemacht werden kann, liegt das primäre Ziel einer modernen Behandlung in der Privatpraxis Dabbagh darin, den Fortschritt der Krankheit zu bremsen, die Lebensqualität zu steigern und einen operativen Gelenkersatz durch den Einsatz eines künstlichen hüftgelenks (Hüft-TEP) so lange wie möglich hinauszuzögern. Durch eine exakte Diagnose und individuell abgestimmte, konservative sowie interventionelle Methoden können Patienten oft wieder einen schmerzfreien Alltag und Freude an der Bewegung zurückgewinnen.

Was ist eine Hüftarthrose? Das Krankheitsbild der Coxarthrose verstehen

Die Hüftarthrose, in der medizinischen Fachsprache als Coxarthrose bekannt, zählt zu den am häufigsten vorkommenden degenerativen Gelenkerkrankungen weltweit. Es handelt sich dabei um einen fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels im Hüftgelenk. Während das Gelenk in jungen Jahren durch eine glatte, elastische Knorpelschicht geschützt ist, die wie ein Stoßdämpfer wirkt, führt die Abnutzung im Laufe der Zeit dazu, dass diese Schutzschicht dünner und rissiger wird.

In der Privatpraxis Dabbagh begegnen uns oft Patienten, bei denen dieser Prozess bereits weit fortgeschritten ist. Wenn der Knorpel seine Pufferfunktion verliert, reagiert der Körper mit einem Umbau der angrenzenden Knochen. Dies führt häufig zur Bildung von knöchernen Ausläufern (Osteophyten), einer Verdichtung des Knochengewebes und letztlich zu einer schmerzhaften Reibung im Gelenk.

Anatomie des Hüftgelenks: Das Zusammenspiel von Hüftkopf und Hüftpfanne

Das Hüftgelenk ist ein klassisches Kugelgelenk, das enorme Lasten tragen muss. Es besteht im Wesentlichen aus zwei Partnern: dem Hüftkopf (dem oberen Ende des Oberschenkelknochens) und der Hüftpfanne (Teil des Beckenknochens, auch Hüftgelenkspfanne genannt).

Damit diese beiden Teile reibungsfrei ineinander gleiten können, sind sie mit einem spiegelglatten Knorpelüberzug versehen. Zusätzlich sorgt die Gelenkflüssigkeit (Synovia) für die nötige Schmierung und versorgt den Knorpel mit Nährstoffen, da dieser nicht direkt durch Blutgefäße regeneriert wird. Ein stabiler Apparat aus Muskeln, Sehnen und Bändern hält den Kopf fest in der Pfanne und ermöglicht den großen Bewegungsradius, den wir im Alltag benötigen.

Der schleichende Prozess: Wie die Knorpelschicht im Hüftgelenk verschwindet

Der Verschleiß bei einer Hüftarthrose (Coxarthrose) geschieht meist nicht über Nacht, sondern über Jahre oder Jahrzehnte hinweg. Zu Beginn verliert der Gelenkknorpel lediglich an Elastizität. In diesem Stadium bemerken die meisten Menschen höchstens ein leichtes Steifigkeitsgefühl nach Ruhephasen.

Mit fortschreitender Erkrankung wird die Knorpelsubstanz jedoch regelrecht abgerieben. Die Knorpeloberflächen werden rauer, und es entstehen Defekte, die bis auf den darunterliegenden Knochen reichen können. Sobald der Gelenkspalt deutlich verschmälert ist, nimmt die mechanische Belastung auf die Gelenkpfanne und den Obenschenkelkopf massiv zu, was die typischen Entzündungsreaktionen und den damit verbundenen Schmerz auslöst.

Ursachen und Risikofaktoren für den Verschleiß der Hüfte

Die Entstehung einer Hüftgelenksarthrose ist ein multifaktorielles Geschehen. In der Orthopädie und Unfallchirurgie unterscheidet man grundsätzlich zwischen der primären Coxarthrose, deren Ursache oft im allgemeinen Verschleiß liegt, und der sekundären Arthrose, die infolge spezifischer Vorerkrankungen oder Verletzungen auftritt. Für die Betroffenen ist das Verständnis dieser Faktoren der erste Schritt, um gezielte Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Genetische Veranlagung und Alter als Faktoren

Das Lebensalter spielt eine zentrale Rolle: Mit steigendem Alter nimmt die Regenerationsfähigkeit des Knorpels natürlicherweise ab. Studien zeigen zudem, dass eine genetische Komponente die Beschaffenheit des Gewebes beeinflusst. Statistisch gesehen sind Frauen etwas häufiger von einer ausgeprägten Hüftarthrose betroffen als Männer, was oft mit hormonellen Veränderungen oder der anatomischen Form des Beckens zusammenhängt. Ein frühzeitiger Blick auf erste Anzeichen durch Spezialisten kann hier entscheidend für den weiteren Verlauf sein.

Fehlstellungen und Überlastung: Wenn Sport oder Beruf das Gelenk fordern

Ein wesentliches Problem für das Gelenk ist die ungleiche Druckverteilung. Fehlstellungen wie die Hüftdysplasie führen dazu, dass die Last nicht gleichmäßig über die Hüftpfanne verteilt wird, wodurch der Oberschenkelkopf punktuell überlastet wird.

Auch der Lebensstil hinterlässt Spuren:

  • Übergewicht: Jedes zusätzliche Kilo erhöht die mechanische Kraft, die auf das Gelenk wirkt, und beschleunigt den Knorpelabbau massiv.
  • Leistungssport: Sportarten mit extremen Belastungsspitzen, wie etwa Fußball, können bei entsprechender Veranlagung zu einer vorzeitigen Abnutzung führen.
  • Bewegungsmangel: Paradoxerweise schadet auch zu wenig Bewegung, da der Knorpel nur durch Belastung und Entlastung mit Nährstoffen versorgt wird.

In der Privatpraxis Dabbagh legen wir großen Wert auf eine umfassende Aufklärung und Beratung. Nur wenn wir die individuellen Auslöser kennen, können wir eine Therapie entwickeln, die über die bloße Gabe von Schmerzmittel hinausgeht und eine echte Lösung für Ihre Hüftschmerzen bietet.

Individuelle Analyse Ihrer Beschwerden:

  • Eingehende klinische Untersuchung durch erfahrene Fachärzte
  • Präzises Bild der Gelenksituation durch moderne Diagnostik
  • Ganzheitliche Beratung zu Sport (z.B. Nordic Walking) und Alltag

Symptome erkennen: Anzeichen und Verlauf der Hüftgelenksarthrose

Der Verlauf einer Hüftgelenksarthrose ist oft tückisch, da die Beschwerden zu Beginn meist diffus sind und häufig mit einer einfachen Zerrung oder muskulären Verspannung verwechselt werden. Erste Anzeichen äußern sich oft durch einen sogenannten Anlaufschmerz: Nach längerem Sitzen oder dem morgendlichen Aufstehen fühlen sich die ersten Schritte steif und beschwerlich an.

Mit fortschreitender Abnutzung der Knorpelschicht verändern sich die Symptome:

  • Leistenschmerz: Der Schmerz zieht typischerweise tief in die Leiste und kann bis in den Oberschenkel oder das Knie ausstrahlen.
  • Beweglichkeit: Das Anziehen von Socken oder das Einsteigen ins Auto bereiten zunehmend Problem[e], da die Innenrotation der Hüfte abnimmt.
  • Belastungsschmerz: Längere Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten führen zu einem dumpfen Schmerz im Gelenk, der nach Ruhephasen oft nur langsam abklingt.

Die Stadien der Arthrose: Diagnose durch den Spezialisten

Um die richtige Therapie zu wählen, muss eine Ärztin oder ein Arzt das exakte Stadium der Erkrankung bestimmen. In der medizinischen Fachwelt, oft geprägt durch Experten wie Prof.-Titelträger in der Orthopädie und Unfallchirurgie, wird die Coxarthrose anhand radiologischer Kriterien (z. b. nach Kellgren & Lawrence) eingeteilt.

  1. Frühstadium: Erste kleine Unregelmäßigkeiten an den Knorpeloberflächen sind erkennbar, die Beweglichkeit ist meist noch gut erhalten.
  2. Mittleres Stadium: Der Gelenkspalt verschmälert sich sichtlich; es bilden sich knöcherne Randanlagerungen (Osteophyten) am Oberschenkelkopf.
  3. Spätstadium: Die Knorpelschicht im Hüftgelenk ist nahezu vollständig verschwunden, die Knochen reiben direkt aufeinander, was zu einer massiven Entzündung führt.

In der Privatpraxis Dabbagh nutzen wir diese Informationen, um gemeinsam mit Ihnen zu entscheiden, welche Behandlungsmöglichkeiten in Ihrer individuellen Situation die größte Erfolgsaussicht versprechen. Dabei behalten wir stets das Ziel im Blick, Ihre Mobilität mit so wenig invasiven Mitteln wie möglich wiederherzustellen.

Konservative Behandlungsmöglichkeiten: Erhalt der Lebensqualität

Die Diagnose Hüftarthrose bedeutet heute längst nicht mehr den sofortigen Weg zum Chirurgen. Vor allem im frühen und mittleren Stadium bietet die konservative Therapie exzellente Chancen, die Beschwerden nachhaltig zu lindern und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten signifikant zu verbessern. Das Ziel ist es, den Entzündungsprozess im Gelenk zu beruhigen und die Funktionsfähigkeit der verbleibenden Knorpelschicht zu optimieren.

Multimodale Schmerztherapie und der Einsatz von Schmerzmittel[n]

Ein zentraler Baustein ist die medikamentöse Unterstützung, um den Teufelskreis aus Schmerz und Schonhaltung zu durchbrechen.

  • NSAR: Klassische Schmerzmittel helfen dabei, akute Entzündungsschübe im Hüftgelenk zu kontrollieren.
  • Interventionelle Verfahren: Durch gezielte Injektionen von Hyaluronsäure oder Eigenblut (PRP) kann die Gelenkflüssigkeit verbessert und der Gelenkknorpel entlastet werden.
  • Individuelle Anpassung: Jede Medikation wird in unserer Praxis exakt auf Ihr Krankheitsbild und Ihr Alter abgestimmt.

Bewegung als Medizin: Warum Nordic Walking und Physiotherapie helfen

Entgegen veralteter Ansichten ist Schonung bei Arthrose oft kontraproduktiv. Nur durch Bewegung wird der Knorpel mit Nährstoffen versorgt.

  • Gelenkschonender Sport: Sportarten wie Nordic Walking sind ideal, da sie die Muskeln kräftigen, ohne das Hüftgelenk durch harte Stöße zu belasten.
  • Kraft und Stabilität: Gezielte Übungen stärken die Muskulatur rund um die Hüfte, was den Druck auf die Hüftgelenkspfanne reduziert.
  • Physiotherapie: Spezialisierte Therapeuten helfen dabei, Fehlbelastungen zu korrigieren und die Beweglichkeit zu fördern.
BereichKonservative BasistherapieInterventionelle Therapie
MaßnahmenPhysiotherapie, Ernährung, SportInfiltrationen (Hyaluron, PRP), Denervierung
WirkweiseMuskelaufbau & EntlastungBiologische Regeneration & Schmerzblockade
ZielgruppeAlle Stadien der CoxarthrosePatienten mit chronischem Schmerzverlauf
VorteilLangfristige StabilitätSchnelle Entzündungshemmung ohne OP

Moderne interventionelle Schmerztherapie und regenerative Ansätze

Wenn klassische Maßnahmen wie Krankengymnastik oder einfache Schmerzmittel nicht mehr das gewünschte Resultat liefern, bietet die moderne Medizin heute differenzierte Möglichkeiten, um direkt am Ort des Geschehens einzugreifen. Diese interventionellen Ansätze zielen darauf ab, Entzündungsprozesse im Kniegelenk zu modulieren und die körpereigenen Regenerationskräfte zu aktivieren, ohne dass ein stationärer Aufenthalt notwendig ist.

Ein zentrales Element stellt hierbei die regenerative Medizin dar. Dabei werden biologische Substanzen genutzt, um das Milieu innerhalb der Gelenkkapsel positiv zu beeinflussen. Ein bekanntes Verfahren ist die ACP-Therapie (Autologes Conditioniertes Plasma), bei der aus dem Eigenblut des Patienten gewonnene Wachstumsfaktoren konzentriert in das Knie injiziert werden. Dies kann dabei helfen, die schmerzhaften Entzündungsreaktionen der Gelenkschleimhaut zu dämpfen und die Gleitfähigkeit der Gelenkfläche kurz- bis mittelfristig zu verbessern.

Parallel dazu gewinnen minimal-invasive Denervierungsverfahren an Bedeutung. Hierbei werden gezielt die feinen Nervenbahnen behandelt, die für die Schmerzleitung aus dem Kniegelenk verantwortlich sind. Durch diese gezielte Unterbrechung der Schmerzsignale lässt sich oft eine signifikante Erleichterung erzielen, die es dem Patienten überhaupt erst wieder ermöglicht, in ein aktives Bewegungstraining einzusteigen. Diese Form der Hilfe ist besonders dann wertvoll, wenn das Lebensalter oder andere Vorerkrankungen gegen eine große Operation sprechen, aber dennoch eine nachhaltige Schmerzlinderung angestrebt wird.

Der Erfolg dieser Methoden hängt jedoch maßgeblich von der individuellen Diagnose und dem aktuellen Stadium der Gonarthrose ab. Es handelt sich hierbei nicht um "Wundermittel", sondern um evidenzbasierte medizinische Optionen, die in ein Gesamtkonzept eingebettet sein müssen. Nur durch die exakte Analyse der vorliegenden Daten lässt sich bestimmen, ob diese Verfahren den gewünschten Gelenkersatz tatsächlich hinauszögern oder im Idealfall sogar vermeiden können.

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Wichtiger Hinweis zur Heilung

Der Faktor Zeit: Über 90% aller Bandscheibenvorfälle heilen konservativ, und ähnlich verhält es sich mit der Mobilisation bei Arthrose. Der Schlüssel liegt in der frühzeitigen Mobilisation, da lange Ruhephasen oft kontraproduktiv wirken. Gezielte Bewegung fördert die Durchblutung und beschleunigt den Heilungsprozess massiv.

Operative Möglichkeiten: Wann ist ein Gelenkersatz notwendig?

Ein chirurgischer Eingriff wird in der Regel erst bei einer Kniegelenksarthrose im vierten Stadium in Erwägung gezogen, wenn die Knochenenden bereits ohne schützende Knorpelschicht aufeinanderreiben. Die Entscheidung für einen Gelenkersatz basiert jedoch nicht allein auf Röntgenbildern, sondern maßgeblich auf dem subjektiven Leidensdruck des Patienten und der objektiven Bewegungseinschränkung. Ziel der Operation ist es, die schmerzfreie Belastbarkeit des Beins wiederherzustellen und eine dauerhafte Erkrankung der umliegenden Strukturen durch Fehlhaltungen zu vermeiden.

Die Knie-TEP (Totalendoprothese): Das künstliche Kniegelenk

Die moderne Knie TEP ist heute ein hochstandardisiertes Verfahren. Bei dieser Operation werden die verschlissenen Oberflächen des Oberschenkel- und Unterschenkelknochens präzise entfernt und durch eine Prothese aus Metalllegierungen und hochfestem Kunststoff ersetzt. Je nach Befund und Stabilität der Bänder kann eine ungekoppelte Schlittenprothese, die nur einen Teil des Gelenks ersetzt, oder eine vollständige Totalendoprothese zum Einsatz kommen. Die Wahl der richtigen Form und Lage des Implantats ist entscheidend für das spätere Bewegungsgefühl und die Haltbarkeit der Versorgung, die heute bei fachgerechter Ausführung oft mehrere Jahrzehnte beträgt.

Minimal-invasive Verfahren und moderne Prothesen-Technik

Dank technischer Fortschritte erfolgt der Einbau für ein künstliches Kniegelenk zunehmend über minimal-invasive Zugänge. Dies bedeutet, dass die Muskulatur und die Weichteile rund um das Knie geschont werden, was die Dauer der Wundheilung verkürzt und das Infektionsrisiko minimiert. Moderne computergestützte Navigationssysteme helfen zudem dabei, die mechanische Achse des Beins exakt auszurichten, was besonders bei Patienten mit ausgeprägten O-Beinen wichtig ist, um eine vorzeitige Lockerung der Prothese zu verhindern.

Gabriel Dabbagh
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In der Privatpraxis Gabriel Dabbagh begleiten wir Sie mit moderner Diagnostik und multimodalen Therapieansätzen – individuell abgestimmt auf Ihre Ziele. Ein Bandscheibenvorfall ist kein Grund zur Resignation, sondern der Moment für gezieltes Handeln.

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Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Hüftarthrose

Kann man eine Hüftarthrose im Anfangsstadium stoppen?

Zwar lässt sich ein bereits entstandener Knorpelverlust nicht vollständig rückgängig machen, doch der Verlauf der Erkrankung kann massiv verlangsamt werden. Durch eine gezielte Therapie, die Gewichtsreduktion bei Übergewicht und gelenkschonende Bewegung wie Nordic Walking kombiniert, lässt sich die Lebensqualität oft über Jahre stabilisieren.

Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Hüftschmerzen und Rückenproblemen?

Das ist eine zentrale Frage bei der Untersuchung. Während Hüftschmerzen bei einer Coxarthrose meist tief in der Leiste sitzen oder in den Oberschenkel ausstrahlen, rühren Schmerzen im unteren Rücken oft von der Wirbelsäule her. Eine exakte Diagnose durch Spezialisten ist hier unerlässlich, um die richtige Lösung zu finden.

Muss bei einer Coxarthrose immer operiert werden?

Nein, eine Operation ist keineswegs der einzige Weg. In der Privatpraxis Dabbagh schöpfen wir zunächst alle konservativen und interventionellen Behandlungsmöglichkeiten aus. Über 90 % der Fälle lassen sich durch moderne, multimodale Ansätze und frühzeitige Mobilisation erfolgreich behandeln, sodass ein Gelenkersatz (Hüft-TEP) oft vermieden oder weit hinausgezögert werden kann.

Welche interventionellen Methoden helfen bei chronischen Schmerzen?

Anstatt rein symptomatisch zu therapieren, setzen wir auf biologische Injektionen und regenerative Verfahren. Diese setzen direkt an der Ursache an, unterstützen die Gelenkflüssigkeit sowie den Gelenkknorpel und fördern die körpereigenen Heilungsprozesse, um die mechanische Belastung im Gelenk zu reduzieren.

Wie lange dauert die Rehabilitation nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks?

Dank moderner, minimal-invasiver Techniken beginnt die Mobilisation oft schon am ersten Tag nach der OP. Eine intensive Phase der Rehabilitation dauert meist drei bis sechs Wochen, wobei die volle Belastbarkeit im Alltag schrittweise zurückkehrt.

Physiotherapeut Gabriel Dabbagh
Gabriel Dabbagh
Gabriel Dabbagh ist ein staatlich geprüfter Physiotherapeut mit einem nahezu unerschöpflichen Erfahrungsschatz.

Durch seine Tätigkeit bei den Fußballern des VfB Stuttgart und der Stuttgarter Kickers konnte er seine Fähigkeiten auf höchstem Niveau weiterentwickeln.

Seit September 2014 führt er seine eigene Privatpraxis und bietet für jedes körperliche Problem die passende und wohltuende Lösung an.

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